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Aktuelles der CAC Service UG & Co. KG in Heppenheim

Verlängerte Abgabefrist für die Steuererklärungen 2019 (07.02.2021)

Der Bundestag hat beschlossen, die Frist zur Abgabe der Jahressteuererklärungen 2019 um sechs Monate, auf den 31. August 2021, zu verlängern, wenn die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch genommen wird.

Eventuell anfallende Zinsen sollen erst mit dem 01. Oktober 2021, also auch erst 6 Monate später, anfallen.

Die abschließende Zustimmung des Bundesrates wird am 12. Februar erwartet.

Anspruch auf Kinderkrankengeld wird verdoppelt (07.02.2021)

Um Eltern bei den besonderen Herausforderungen der Pandemie zu unterstützen, hat der Bundesrat die Erhöhung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld gebilligt – sie soll rückwirkend zum 05. Januar in Kraft treten.

Hier ein Überblick:

(Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/kinderkrankengeld-1836090)

Wer hat Anspruch?

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind bis unter 12 Jahre alt ist. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann. Privatversicherte und beihilfeberechtigte Eltern müssen ihren Anspruch nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) geltend machen.

Wie viele Krankentage stehen den Familien zu?

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt von 10 Tagen pro Elternteil und Kind auf 20 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 40 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 20 auf nun 40 Tage.

Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern haben Anspruch auf maximal 80 Kinderkrankentage. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf dann maximal 90 Tage – egal, wie viele Kinder in der Familie leben.

Darf der komplette Anspruch für Schul-/Kitaschließungen verwendet werden?

Ja. Die 20 oder auch 40 Tage können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes verwendet werden als auch für die Betreuung, weil die Schule oder Kita geschlossen, die Präsenzpflicht aufgehoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.

Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse mit einer Bescheinigung vom Arzt nachwiesen werden. Dafür wird die "Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes" ausgefüllt. Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, genügt eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung. 

Müssen Schule oder Kita komplett geschlossen sein?

Nein, auch wenn die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde oder nur die Klasse oder Gruppe nicht in die Schule oder Kita gehen kann, haben Eltern Anspruch.

Was gilt, wenn die Eltern neben der Kinderbetreuung im Home-Office arbeiten könnten?

Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die geschuldete Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte.

Wie hoch ist das Kinderkrankengeld?

Wie bisher beträgt das Kinderkrankengeld bis zu 90 Prozent des entfallenen Nettoarbeitslohns.

Wie und wo wird das Geld beantragt?

Eltern beantragen das Kinderkrankengeld bei ihren Krankenkassen und weisen auf geeignete Weise nach, dass die Einrichtung geschlossen ist oder nicht besucht wird. Die Krankenkasse kann die Vorlage einer Bescheinigung der Einrichtung oder der Schule verlangen.

 

 

Reform beim Elterngeld soll Erleichterungen bringen (07.02.2021)

Am 29.01.2020 hat der Bundestag das "Zweite Gesetz zur Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes" beschlossen, welches erleichtern soll, Familie und Beruf zu vereinbaren. Sofern der Bundesrat zustimmt, soll das Gesetz am 01. September 2021 in Kraft treten.

Hier ein Überblick über die erwarteten Neuerungen:

Elterngeld

Die Möglichkeiten für Eltern, während des Bezuges von Elterngeld in Teilzeit zu arbeiten, werden erweitert.

Neben dem Bezug von Elterngeld sind künftig 32 statt 30 Wochenstunden erlaubt. Arbeiten beide Partner in Teilzeit, können sie über die Aufteilung in einem Bereich von 24 bis 32 Stunden entscheiden, bisher sind es 25 bis 30 Wochenstunden. So sollen Eltern einen Anreiz erhalten, sich in die Betreuung der Kinder stärker reinzuteilen.

Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld oder Krankengeld sollen den Leistungsanspruch ebenfalls nicht verringern.

Eltern mit "Frühchen"

Für Mütter und Väter, deren Kinder mindestens sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt kommen, verlängert sich das Basiselterngeld von 300 Euro um einen weiteren Monat auf 13 Monate.

Kommt das Kind mindestens acht Wochen zu früh auf die Welt, verlängert sich der Anspruch auf 14 Monate, bei zwölf Wochen auf 15 Monate und bei 16 Wochen auf 16 Monate.

 

 

Senkung der Einkommensteuergrenze

Um die Reform kostenneutral zu halten, soll die Einkommensteuergrenze für den Bezug des Elterngeldes gesenkt werden: Eltern, die gemeinsam über ein Jahreseinkommen von mehr als 300.000 Euro verfügen, sollen kein Elterngeld mehr beziehen können. Bisher lag die Einkommensgrenze bei 500.000 Euro Jahreseinkommen.

Diese Änderung soll laut Aussage der Regierung etwa 7.000 der derzeitigen Bezieher betreffen, was einem Anteil von etwa 0,4 Prozent entspricht.

Die Einkommensgrenze für Alleinerziehende soll mit 250.000 Euro unverändert  bleiben.

Informationen, Hinweise, Anträge zum Erhalt der Corona Soforthilfe der Bundesregierung Für Selbständige, Freiberufler und Unternehmer (16.12.2020)

Aktuelle Informationen finden Sie hier:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010

Abschaffung des Soli für fast alle (02.12.2020)

Ab 2021 soll die Freigrenze für den Solidaritätszuschlag (Soli) angehoben werden – bemessen an der zu zahlenden Lohn-/Einkommensteuer von derzeit 972 Euro (Einzelveranlagung) bzw. 1.944 Euro (Zusammenveranlagung) auf 16.956 Euro (Einzelveranlagung) bzw. 33.912 Euro (Zusammenveranlagung). Liegt der Jahresbruttolohn also unter der entsprechenden Grenze, muss kein Soli mehr gezahlt werden.

An die Freigrenze soll dann eine sogenannte Milderungszone angrenzen, innerhalb  welcher der Soli Schrittweise erhöht wird bis er bei 96.409 Euro (alleinstehend) bzw. 192.818 Euro Bruttojahreslohn (verheiratet) die volle Höhe von 5,5 Prozent erreicht.

Laut dem Bundesfinanzministerium soll demnach künftig für etwa 90 Prozent der Soli entfallen, von der Milderungszone sollen weitere 6,9 Prozent profitieren. Lediglich die übrigen 3,5 Prozent – also die Spitzenverdiener – sollen den Soli weiterhin in voller Höhe zahlen müssen.

Auch Unternehmen wie Einzelunternehmer und Personengesellschaften (OHG oder KG), deren Einkünfte in der Regel der Einkommensteuer unterliegen, profitieren von der oben beschriebenen weitgehenden Abschaffung des Solidaritätsbeitrags. Auf die Körperschaftssteuer von Kapitalgesellschaften hingegen wird der Soli wie bisher erhoben.

Mehr Geld für Familien - Zweites Familienentlastungsgesetz (26.11.2020)

Update 02.12.2020:

Der Bundestag hat dem Gesdetzentwurf am 27.11.2020 zugestimmt.

Am 29.10.2020  hat der Bundestag das Zweite Gesetz zur steuerlichen Entlastung der Familien sowie zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen (Zweites Familienentlastungsgesetz) verabschiedet.

Demnach soll das Kindergeld ab 2021 um 15 Euro pro Monat und Kind steigen und beträgt dann für das erste und zweite Kind jeweils 219 Euro, für das dritte Kind 225 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 250 Euro:

 

bis 30.6.2019

ab 1.7.2019

ab 1.1.2021

Erstes Kind

194 EUR

204 EUR

219 EUR

Zweites Kind

194 EUR

204 EUR

219 EUR

Drittes Kind

200 EUR

210 EUR

225 EUR

Jedes weiteres Kind 

225 EUR

235 EUR

250 EUR


 

Gleichzeitig sollen sowohl die Kinderfreibeträge ab 2021 auf insgesamt 8.388 Euro (Sächliches Existenzminimum & Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf) als auch der Grundfreibetrag im Einkommensteuertarif um 336 Euro auf 9.744 Euro erhöht werden. Ab 2022 soll der Freibetrag sogar  noch einmal steigen – auf 9.984 Euro:

Jahr

2020

2021

2022

Grundfreibetrag

9.408 EUR

9.744 EUR

9.984 EUR

Erhöhung gegenüber

Vorjahr

240 EUR

336 EUR

288 EUR

 Außerdem werden – um der kalten Progression entgegenzuwirken - die Eckwerte des Einkommensteuertarifs für die Jahre 2021 und 2022 nach rechts verschoben. Damit steigen die Grenzen, ab derer jeweils der nächsthöhere Steuersatz zu zahlen ist und

Die noch ausstehende Zustimmung des Bundesrates wird mit der Sitzung am 27. November 2020 erwartet.

Überbrückungshilfe II (25.11.2020)

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. 

Die Anträge können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

 Wer kann den Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die vor dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind und ab 31. Dezember 2019 keine Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 651/2014) hatten, sowie die, die ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und bei einem deutschen Finanzamt steuerlich geführt werden.

 Eines der folgenden beiden Kriterien muss erfüllt sein:

1) Umsatzeinbruch von mindestens 50 % im Durchschnitt zweier aufeinanderfolgender Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.

2) Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 30% in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

  Was benötigt man für den Antrag?

-          Umsatz von jedem Monat separat jeweils April bis September 2019 und 2020

-          Umsatzprognose, Fixkosten* und Inanspruchnahme bisheriger Hilfsprogramme von jedem Monat separat jeweils September bis Dezember 2019 und 2020

-          Angaben, ob bisherige Hilfsprogramme in Anspruch genommen wurden und entsprechende Bescheide

-          Beim Finanzamt hinterlegte Bankverbindung

 Wichtige Informationen:

->          Die maximale Förderung beträgt bis zu 50.000 Euro pro Monat.

->          Die Soforthilfe sowie die 1. Phase der Überbrückungshilfe sind nicht als Umsatz anzugeben.

->          Überbrückungshilfe kann maximal für die vier Monate September bis Dezember 2020 beantragt werden.

->          Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
  • 60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent,
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und unter 50 Prozent

 ->          Leistungen aus anderen Corona-bedingten Zuschussprogrammen werden auf die Leistung der Überbrückungshilfe angerechnet, da die Fixkosten nur einmal erstattet werden.

->          Die Förderhöhe und ob eine Förderung genehmigt wird, wird direkt bei der Antragstellung angezeigt.

->          Nach Ablauf des Förderzeitraums muss eine Schlussabrechnung erfolgen und eingereicht werden um anhand der tatsächlichen Umsatzeinbrüche und Fixkosten zu prüfen, ob und in welcher Höhe die gezahlten  Zuschüsse berechtigt waren oder ggf. sogar nachträglich erhöht werden; demnach kann es zu Nach-, aber auch Rückzahlungen kommen


 ->          Bei dauerhafter Einstellung der Geschäftstätigkeit vor dem 31.12.2020  sind bereits gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen

 ->          Es erfolgt keine Auszahlung von Zuschüssen an abgemeldete Unternehmen oder Unternehmen mit angemeldetem Regelinsolvenzverfahren – auch nicht, wenn die Gewerbetätigkeit zwar nach dem 31.12.2020, aber vor Auszahlung der Zuschüsse, eingestellt wird.

 ->          Es erfolgen sowohl im Rahmen der Antragsstellung als auch der Schlussabrechnung stichprobenartige Prüfungen

 ->          Die Überbrückungshilfe ist in der Einkommensteuer-/ Körperschaftssteuererklärung als steuerbare Betriebseinnahme zu erfassen, sie ist jedoch nicht umsatzsteuerbar, d. h. es fällt keine Umsatzsteuer an.

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 *

1.Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen.

2. Weitere Mietkosten, insbesondere für betrieblich genutzte Fahrzeuge und Maschinen (Förderfähig sind die Anteile, die steuerlich als betrieblich anerkannt werden.)

3. Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen

4. Finanzierungskostenanteil von Leasing-Raten

5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und

gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV

6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung und Reinigung (Nur der entsprechende  Fixkostenanteil ist förderfähig.)

7. Grundsteuern

8. Betriebliche Lizenzgebühren

9. Versicherungen, Abonnements und andere feste betriebliche Ausgaben (Förderfähig sind jene Ausgaben, die steuerlich als betrieblich anerkannt werden.)

10. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der zweiten Phase der Corona-Überbrückungshilfe anfallen.

11. Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht vom Kurzarbeitergeld umfasst sind. Lebenshaltungskosten und Unternehmerlohn sind nicht förderfähig.

12. Kosten für Auszubildende

13. Provisionen, die Inhaber von Reisebüros den Reiseveranstaltern aufgrund Corona-bedingter Stornierungen zurückgezahlt haben, und diesen Provisionen vergleichbare Margen kleinerer, ihre Dienstleistungen direkt und nicht über Reisebüros anbietender Reiseveranstalter mit bis zu 249 Beschäftigten, die Corona-bedingt nicht realisiert werden konnten, sind den Fixkosten nach Nr. 1 bis 12 gleichgestellt.


Finanzamt Bensheim – geänderte Finanzkasse (11.11.2020)

Mit 01.10.2020 hat das Finanzamt Michelstadt die Kassenaufgaben des Finanzamtes Bensheim übernommen.

Beachten Sie daher bitte bei zukünftigen Steuerzahlungen an das Finanzamt Bensheim die geänderten Bankverbindungen:

 

Landesbank Hessen-Thüringen

BIC: HELADEFFXXX

IBAN: DE02 5005 0000 0001 0004 21

 

Deutsche Bundesbank - Filiale Frankfurt am Main

BIC: MARKDEF1500

IBAN: DE91 5000 0000 0050 8015 03

+49 (0) 6252 - 67 31 27
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